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Pole Dancing

Interview mit Simone Schneider

Simone Schneider ist 29 und eine Pionierin. Die fröhliche Brünette hat dieses Wort zwar nicht so gern. Doch, das gibt sie selbst zu, gehört sie zu den Allerersten, die Pole Dancing in die Schweiz gebracht haben. Letzten Herbst hat sie ihr Englisch- und Wirtschaftsstudium an der Universität Zürich abgeschlossen und kann sich seither ganz ihrer vor drei Jahren eröffneten Pole-Dancing-Schule widmen. Eledance zählt im Moment etwa 250 Kursteilnehmerinnen. 

Eine Künstlerin an der Stange

Frau Schneider, wie sind Sie auf Pole Dancing gekommen?

Ich habe Bilder auf Youtube gesehen. Ich hatte bisher viele Tanzarten ausprobiert, orientalisch, Ballett, Standard ... Ich war immer auf der Suche nach etwas Neuem. Pole Dancing hat mich angesprochen, weil es die perfekte Kombination von Tanz und Akrobatik ist.

Pole Dancing wird oft mit Striptease assoziiert. Was halten Sie davon?

Man gewöhnt sich dran. Und ich habe nichts gegen Striptease, Pole Dancing ist ja davon inspiriert. Früher war das schlimmer. Inzwischen ist Pole Dancing salonfähig geworden. Es hat nicht mehr das Schmuddelimage von zwielichtigen Nachtclubs.

Und was denkt Ihr Verlobter?

Er findet es normal und ist sogar sehr stolz darauf, dass die Tanzschule so erfolgreich ist! Er wird aber schon oft darauf angesprochen. Er hat mittlerweile seine Standarderklärung. Er sagt, dass das ein Sport ist, der anspruchsvoll und sehr akrobatisch ist.

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