Eisenmangel ist weiter verbreitet als man meint. Häufig sind junge Frauen betroffen, eine Bevölkerungsgruppe, die zu allem Unheil oft nur wenig Fleisch isst. Aber zum Glück kommt Eisen nicht nur im Fleisch vor. Es gibt auch andere Lebensmittel, die Eisen liefern. Allerdings muss die Qualität des Eisens beachtet werden, denn nicht jede Form von Eisen kann vom Körper gleich gut verarbeitet werden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Eisen aus tierischen Lebensmitteln vom Körper besser aufgenommen und verwertet werden kann als solches aus pflanzlichen Quellen.
Vitamin C fördert die Eisenaufnahme!
Fleisch – vor allem rotes – ist somit eine wichtige Eisenquelle. Wer sich fleischlos ernährt, für den sind Eier eine wertvolle Quelle für tierisches Eisen. Auch Vollkornprodukte und Gemüse enthalten Eisen, aber es ist wie gesagt, schlechter zugänglich für den Körper. Es gibt allerdings Möglichkeiten, wie wir pflanzliches Eisen besser aufnehmen können:
Wenn wir in einer Mahlzeit pflanzliche Eisenquellen mit wenig Fleisch kombinieren, kann die Eisenaufnahme dadurch erhöht werden. Also zum Beispiel ein paar Schinkenwürfelchen im Gemüsegratin oder etwas Rohschinken zur Melone.
Vitamin C erhöht die Aufnahmekapazität aus pflanzlichen Eisenquellen. Vitamin-C-reich sind zum Beispiel Peperoni, Sauerkraut, Zitrusfrüchte, Broccoli, Zitrusfrüchte oder Erdbeeren. Am besten, Sie ergänzen Ihre Mahlzeiten mit einem Glas Fruchtsaft oder mit einem Fruchtdessert.
Im Gegenzug gibt es auch Faktoren, die sich hemmend auf die Eisenaufnahme auswirken. Beispielsweise Schwarztee, Grüntee , Eistee oder Kaffee beeinflussen die Eisenaufnahme negativ. Geniessen Sie diese Getränke daher ausserhalb der Mahlzeiten.
Auch das Calcium in Milch und Milchprodukten vermag die Resorption tierischen Eisens im Darm zu vermindern. Verzichten Sie deshalb bei einer Fleischmahlzeit darauf, gleichzeitig Milch zu trinken, Joghurt oder Käse zu essen.