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Von Spargel und Schokotörtchen

Wie kommt es, dass einige alles und dauernd essen können und trotzdem dünn bleiben wie ein Spargel? Andere wiederum brauchen das Schokotörtchen nur von Weitem anzusehen und schon haben sie ein Pfund mehr auf den Hüften.

Ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten...

Die Antwort liegt in der Entwicklungsgeschichte des Menschen. In Zeiten des Hungers konnten nur diejenigen überleben, deren Körper auch noch dem kleinsten Grashalm ein paar Kalorien abgewinnen konnte. Sie haben sich darauf spezialisiert, soviel Energie und Nährstoffe wie möglich aus der Nahrung herauszuholen und als Reserven anzulegen.

Diese Überlebensstrategie kommt uns heutzutage in die Quere. Denn wir leben – zumindest in den Industrieländern – nicht mehr in Hungersnot, sondern im Überfluss. Der Körper versucht jedoch nach wie vor so viele Reserven wie möglich anzulegen. Heute tut er uns damit aber keinen Gefallen mehr – im Gegenteil.

Wer hingegen essen kann was und wie viel er will und trotzdem schlank bleibt, der wäre zwar in Zeiten der Hungersnot umgekommen, aber heute, in Zeiten des Überflusses ist er oder sie bestens gewappnet. Ihr Körper hat gemerkt, dass für ihn genügend zu Essen vorhanden ist und lässt daher die Nahrung auch mal passieren, ohne das letzte bisschen Energie und Nährstoffe herausgefiltert zu haben. Ausserdem ist er darauf bedacht, überschüssige Kalorien los zu werden. Das kann er, indem er sie in Form von Wärme verpufft oder indem er die Muskeln vermehrt arbeiten lässt. Daher sind schlanke Menschen häufig richtige Zappelphilippes. Sie sind ständig auf Zack und selbst wenn sie sitzen bewegt sich oft ein Bein auf und ab oder sie trommeln mit den Fingern auf den Tisch. All diese kleinen Bewegungen lassen den Körper Kalorien verbrennen und das Körpergewicht bleibt konstant.

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